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haltcologne

Das Präventionsprogramm ist ein Kooperationsprojekt der Drogenhilfe Köln, des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße und der Stadt Köln, der AOK Rheinland/Hamburg, der Barmer-GEK, den Vereinigten IKK und den BKK NRW.

Im Jahr 2008 wurden bundesweit 25 700 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Um dem Rauschtrinken Jugendlicher entgegenzuwirken, hat die Drogenhilfe Köln das Projekt „HaLTCologne“ ins Leben gerufen.

HaLTColonge

Es handelt sich um eine zeitlich begrenzte Frühintervention und wird von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt. Es wendet sich an alkoholvergiftete Kinder und Jugendliche, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden sowie an ihre Eltern.
Für die Beratungsgespräche in der Klinik ist die Einwilligung der Jugendlichen bzw. deren Eltern notwendig, sie können auch ohne den jeweils anderen Familienteil durchgeführt werden. Die Kosten von jeweils 150 Euro übernehmen derzeit die AOK, die Barmer GEK und einige Innungskrankenkassen.

HaLT Cologne für gefährdete Kinder bzw. Jugendliche beinhaltet:

  • Ein Erstgespräch in der Kinderklinik (nach Alkoholintoxikation / Alkoholvergiftung), das sogenannte „Brückengespräch“
  • Beratungsangebot und Beratungsgespräch mit Eltern bzw. Angehörigen
  • Gruppenangebote für betroffene Jugendliche, den „RISIKO-CHECK“ (Erlebnispädagogik, Sucht- und Alkoholinformationen, Rauschbrillen usw.)
  • Ein Follow-Up Gespräch mit den Kindern, spätestens 2 Monate nach dem Klinikaufenthalt
  • enge Kooperation mit der Kinderklinik, dem Jugendamt und den beteiligten Kooperationspartnern

Vom Halt-Cologne Team wurden folgende Materialien entwickeln:

 

  • Projektinformationen
jugend off

 

  • Informationen zu Alkohol
tipps off

 

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